Evangelische Jugend Wuppertal-Cronenberg » Jugendfreizeit Schweiz (20. Juli – 02. August 2008)


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Jugendfreizeit Schweiz (20. Juli – 02. August 2008)


Die diesjährige Jugendfreizeit des CVJM Cronenberg / der evangelischen Gemeindejugend zum Thema „Heiter das nid gwüsst?“ ging nach Pontresina in die Schweiz.

Pontresina ist ein kleines Dorf, das direkt neben St. Moritz, dem Wintersportparadies der „Reichen und Schönen“ oder allen, die sich dafür halten, liegt.

Als wir St. Moritz besichtigt haben und dem Ein- oder Anderen beim Anblick der gigantischen Hotelketten und Markengeschäfte die Kinnlade hinuntergeklappt ist, sind wir aber einstimmig zu dem Schluss gekommen, dass der Ort – eben aufgrund dieser Bebauung – nicht besonders schön ist.

Eine viel schönere Aussicht hat uns da die Wanderung über einen Panorama-Höhenweg verschafft, von dem aus man in die tief unter uns liegenden Täler blicken konnte.

Wessen Wanderlust dann immer noch nicht gestillt war, der konnte auf die Diavolezza wandern, während der Rest den bequemeren Aufstieg mit der Gondel nehmen konnte.

Von der Diavolezza aus hatte man einen traumhaften Blick über die gesamte Gletscherwelt, allerdings war es sehr erschreckend zu sehen, wie weit die Gletscher schon zurückgegangen sind. Auf Hinweisschildern, die am Wegesrand stehen, versuchen Klimaschützer die Wanderer auf das Ausmaß der Klimakatastrophe aufmerksam zu machen: In 100 Jahren werden 38 der 45 Gletscher des Engadins verschwunden sein.

Natürlich kann man in der Schweiz nicht nur wandern, weshalb wir, um ein bisschen Abwechslung zu haben, auch einmal in einem kleinen See baden oder – wenn das Wetter nicht so gut war – im Hallenbad schwimmen waren.

Ein weiterer Höhepunkt der Freizeit war die Fahrt nach Tirano (Italien) mit der Rhätischen Bahn, die genau dieselbe Strecke wie der berühmte Glacier-Express fährt, das heißt mitten durch die Gletscherwelt

Zu unserem Thema „Heiter das nid gewüsst?“ haben wir neben den Informationen, die wir nebenbei bekommen haben (wie zum Beispiel auf dem Klimaweg) das Nietzsche-Haus in Chur und die steilste Zahnradbahn der Welt besichtigt und Bern, die Landeshauptstadt der Schweiz, genauer unter die Lupe genommen

Alles in allem war es eine sehr gelungene, abwechslungsreiche Freizeit, bei der wir nebenbei auch noch viel gelernt haben.

Wenn jetzt noch jemand fragt „Heiter das nid gwüsst?“ können wir sagen „Früher nicht, aber jetzt wissen wirs!“.

(Inken)



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